Notes from a Black Hole

Gut ging es mir in letzter Zeit. Mein letzter Beitrag war optimistisch, und abgesehen von kleinen Tiefs, die sich wie Pusteblumenpollen kurz in den Haaren verfangen, bevor der Wind sie weiterträgt, war alles ziemlich prächtig. Und dann kam, fast wie aus dem Nichts, ein schwarzes Loch, das ich in dieser Form lange nicht mehr erlebt […]

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Jo Mann, was geht (nicht)?

Der vorige Blogbeitrag ist bereits fünf Wochen her, und viel ist seitdem passiert. Seit fünf Wochen arbeite ich wieder, und oft frage ich mich: was geht eigentlich schon wieder alles? Und was nicht? Wie sehr muss ich aufpassen? Was kann ich mir zutrauen, und wann muss ich einen Gang herunterschalten? Im letzten Beitrag schrieb ich […]

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53 Wochen

Heute ist der 6. Februar 2018. Heute vor genau 53 Wochen zog ich nach der Mittagspause die Reißleine, ging zu meiner Psychiaterin und ließ mich arbeitsunfähig schreiben. Und morgen hat das ein Ende, denn morgen werde ich wieder anfangen zu arbeiten. Am 7. Februar beginnt meine Wiedereingliederung in das Arbeitsleben. Wiedereingliederung heißt: Schritt für Schritt […]

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Psychotherapie: vom Reden und Schweigen, vom Machen und Meiden

Deutschland ist – soweit ich weiß – das einzige Land, in dem die Krankenkassen Psychotherapie bezahlen. Dies ist ein Privileg, das wir nutzen sollten, wenn unsere Psyche aus dem Gleichgewicht geraten ist, denn eine Therapie kann sehr viel für die seelische Gesundheit und somit für die Lebensqualität tun. Es gibt viele unterschiedliche Therapieformen, von denen […]

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Warum ich darüber rede

In regelmäßigen Abständen geistern psychische Krankheiten durch die Medien. Meist dann, wenn sich jemand Prominentes das Leben genommen hat. Nicht, weil er oder sie sterben wollte, sondern weil sie so nicht mehr leben wollten. „So“, das meint das Leben unter der extremen Belastung einer oder verschiedener psychischer Krankheiten. Chester Bennington, Robin Williams, Robert Enke – […]

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Die verdammte Hilflosigkeit

Hätte ich nur ein Wort, um damit meine Depression zu charakterisieren (mit Depression ist in diesem Fall ganz ernst meine Krankheit gemeint, nicht meine pöbelnde und bockige Mitbewohnerin, von der auf meinem Twitteraccount die Rede ist), so wäre es Hilflosigkeit. Dieses eine Wort erfasst, wie ich mich den größten Teil der dunklen Phasen fühlte, aber […]

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